Einsatz von Power over Ethernet (PoE) an der UZH
Power over Ethernet (PoE) ermöglicht es, bestimmte Endgeräte direkt über den Ethernet-Switch mit Strom zu versorgen, anstatt über separate Netzteile. Das reduziert Energieverbrauch, vereinfacht den Betrieb und spart an der Universität Zürich jährlich den Einsatz von rund 10 000 Einzelnetzteilen bei IP-Telefonen.
Zentrale PoE-Geräte
Die PoE-Stromversorgung ist ausschliesslich für zentral verwaltete Geräte vorgesehen:
| Gerätetyp | Zuständige Stelle |
|---|---|
| IP-Telefone | Zentrale Informatik, Abt. IT-Infrastruktur |
| WLAN-Sender | Zentrale Informatik, Abt. IT-Infrastruktur |
| Hörsaalkameras | Zentrale Informatik, Abt. MELS |
| Sicherheitskameras | Abteilung Sicherheit und Umwelt |
| Temperaturfühler | Engineering & Ausstattung / Zentrale Informatik |
Weitere zentrale Anwendungen, z. B. im Gebäudemanagement oder Sicherheitsbereich, sind möglich – die Modalitäten müssen im Voraus mit der Zentralen Informatik (Abt. IT-Infrastruktur) abgestimmt werden.
Nicht zulässige Anwendungen
- PoE steht nicht für Einzelanwendungen oder fremde Geräte zur Verfügung.
- Der Anschluss von nicht autorisierten Geräten kann den Netzwerkbetrieb stören und ist verboten.
- Das Netzmanagement-System erkennt unerlaubte PoE-Bezüger und schaltet sie automatisch ab.
Sicherheit und Vorsichtsmassnahmen
Achtung: An jeder UKV-Anschlussdose liegt PoE-Speisespannung an.
Verbot:
Es ist gefährlich, ein Gerät anzuschliessen, das selbst Spannung über die Ethernet-Schnittstelle einspeist. Das Zusammentreffen zweier Spannungsquellen kann zu:
- Netzstörungen
- Hardware-Schäden am Endgerät oder Switch
- Netzausfällen und hohen Reparaturkosten führen.
Besonderer Hinweis zu Mini-Switches:
Beim Einsatz von (nicht empfohlenen) Mini-Switches mit PoE-Ports darf nur ein Port ohne PoE-Funktion mit der UKV-Anschlussdose verbunden werden.
Kontakt
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die
- Stabsstelle «Koordination IT und Bau»,
Abteilung IT-Infrastruktur, Zentrale Informatik.
E-Mail: itundbau@zi.uzh.ch